Schlagwörter: EduCamp Kommentarverlauf ein-/ausschalten | Tastaturkürzel

  • Oliver Tacke 17:29 am 15. June 2011 Permalink | Antwort
    Tags: Bremen, EduCamp,   

    Zwischen den EduCamps: Ein kurzer Rückblick auf das #echb11 

    Erinnert ihr euch noch? Das ist schon wieder drei Monate her: Ein kurzer Zusammenschnitt mit Impressionen vom EduCamp 2011 in Bremen.

     
  • Oliver Tacke 20:05 am 12. March 2010 Permalink | Antwort
    Tags: EduCamp, ,   

    EduCamp 2010 – in a nutshell 

    Besser spät als nie: Ein kurzer Zusammenschnitt mit Impressionen vom EduCamp 2010 in Hamburg.

     
    • Alexander Perl 22:50 am 14. März 2010 Permalink | Antwort

      Sehr cool. Der Zusammenschnitt hat die Stimnung des EduCamps in Hamburg, jedenfalls aus meiner Sicht, super eingefangen! Fast als wäre man gestern dagewesen!

    • LB 03:22 am 21. März 2010 Permalink | Antwort

      “Nur sechs Prozent für Bildung: Harsche Kritik äußerte Köhler an der Bildungspolitik der Regierung: Fast ein Drittel der gesamtwirtschaftlichen Leistung würden für staatliche Sozialleistungen augewendet, aber nur gut sechs Prozent für Bildung. “Angesichts dieser Relation müssen wir uns eigentlich vor unseren Kindern schämen. Dazu toben in der Bildungspolitik parteipolitisch gefärbte Kämpfe um Schulstrukturen, die keinem Lehrer und keinem Kind helfen”, betonte er.” – (Quelle: Tagesschau.de)

  • Oliver Tacke 22:05 am 7. February 2010 Permalink | Antwort
    Tags: EduCamp,   

    Hamburger EduCamp: Die umstrittene Podiumsdiskussion 

    Am zweiten Tag des Hamburger EduCamps fand – für ein BarCamp eher ungewöhnlich – eine Podiumsdiskussion statt. Zu den geladenen Gästen zählten Petra Grell (Universität Potsdam), Lisa Rosa (Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung Hamburg), Benjamin Jörissen (Universität der Bundeswehr München) und Rolf Schulmeister (Universität Hamburg). Die Aufzeichnung lässt sich unter http://www.zaplive.tv/web/comeniusec10hh ansehen, für Eilige bieten wir folgend eine Zusammenfassung nach Teilnehmern.

    Für Lisa Rosa ist das Internet ein Leitmedium, das eine Neuformulierung des Denk- und Begriffsrahmens erzwingt. Die Möglichkeiten des Internets lediglich als neue Werkzeuge zu begreifen, sei ungenügend. Sie sieht im Internet eher eine Umwälzung der Gesellschaft, in der viel stärker informell gelernt wird. Das Lernen sei keine anthropologische Konstante, sondern stets dem kulturhistorischen Einfluss ausgesetzt. Lehrer müssten dies eigentlich im Unterricht berücksichtigen, die Schule sei aber im Rahmen ihres Systems stecken geblieben. Eine überaus wichtige Frage sei es, wie man mit möglichst geringen Reibungsverlusten den Weg in die neue Gesellschaft schaffen könne. Man befinde sich bereits in einer Übergangsgesellschaft, in der Teile einer alten sichtbar sind, aber auch schon Teile einer neuen offenbar werden – In deren Sog werde sich das System Schule langfristig selbst abschaffen. Es sei aber schwierig, neuartige Ansätze ins System einzubinden, weil das es dadurch geändert werden würde und sich dagegen Widerstand rege. Vor diesem Hintergrund seien bereits kleine Veränderungen als eine Revolution anzusehen.

    “Natürlich ist das Internet aus meiner Perspektive ein Bildungsraum”, so Petra Grell. Sie ergänzte aber auch, dass die einseitigen Erwartungen wie “nun wird alles gut” oder “jetzt wird alles schlecht” problematisch seien. Der Bildungsraum müsse analysiert werden, um Potenziale auszuloten, aber auch um Probleme zu offenbaren. Konret bestände die Gefahr, dass gut Gebildete noch besser werden und sowieso schon Benachteiligte noch weniger Chancen erhielten. Weiterhin denkt sie, dass die etablierten Theorien eine ausreichende begriffliche Basis zum Lernbegriff bieten: Nicht die Form des Lernens sei neu, sondern wie darüber nachgedacht wird. Zudem sei es fraglich, ob taugliche Konzepte nicht schon sehr lange existierten, aber bisher schlicht nicht eingesetzt werden. Die Potenziale des Internets sollten genutzt, Risiken jedoch kritisch beobachtet und berücksichtigt werden.

    Benjamin Jörissen sieht grob drei verschiedene Perspektiven: Erstens, das Internet ist kein Bildungsraum – eine noch sehr verbreitete Ansicht von “Schrift-Monokultur-Verteidigern”. Zweitens, das Internet bietet Potenziale, die klug eingesetzt das Lernen verbessern können. Diese Sichtweise entspräche der Mediendidaktik. Und drittens, die Sichtweise der Medienbildung, die mit einem weiter gefassten Bildungsbegriff arbeite. Das Internet ändere die Art, mit Wissen umzugehen, es einzuordnen und im sozialen Netz anzuwenden. Vor diesem Hintergrund wäre das Internet ein Bildungsraum, der Erfahrungen im realen Leben nicht ersetzen könne, aber sehr wohl deren Wahrnehmung beeinflusse. Das soziale Gefüge sei ein komplett anderes; es erlaube informelles Lernen innerhalb einer stützenden Struktur. Man dürfe allerdings nicht passiv verharren, sondern müsse die positiven Effekte gezielt fördern. Flächendeckende Medienbildung für Lehrer könne helfen, Schulen von innen heraus zu verändern.

    Rolf Schulmeister sprach dem Internet durchaus Potenziale zu, die sich allerdings erst im Zusammenspiel mit anderen Bildungsräumen sinnvoll erschließen ließen; dazu zählt er beispielsweise Bibliotheken, Theater, Labore oder Exkursionen. Die bisherigen Errungenschaften der Menschheit dürften nicht unbedacht durch etwas Neues ersetzt werden. Zudem sei Lernen immer dasselbe geblieben und werde es auch bleiben, wenn man es auf die bestehenden kognitiven Entwicklungstheorien zurückführt. Er beobachte die technische Entwicklung bereits seit 35 Jahren und habe festgestellt, dass sich sinnvolle Entwicklungen stets durchgesetzt hätten. Die technische Veränderung sei aber schneller als die menschliche – ein wenig Geduld sei angebracht. Es gäbe eine große Chance für Veränderung, aber häufig seien nicht die Institutionen die Barrierne, sondern die Lernenden. Oftmals verfolgten sie lediglich einen minimalistischen Weg und sähen in der Nutzung von Medien für das Lernen einen unnötigen Mehraufwand.

    Durch die Fishbowl-Methode – ein Zuschauer darf im Wechsel mit anderen selbst in der Runde Platz nehmen und mitdiskutieren – kamen auch die Teilnehmer des EduCamps zu Wort. Daniel Juling fasste die Eingangsstatements der vier Gäste zusammen und bot durch seine Nachfragen die Gelegenheit, die Aussagen zu präzisieren. Jean-Pol Martin kritisierte, dass Phänomene im Internet nur von außen beobachtet und diskutiert wurden, ohne selbst Erfahrungen damit gesammelt zu haben. Als Beispiel für den Wert des Internets führte er Monika König an, die von den Bildungsangeboten in der realen Welt maßloß enttäuscht war, und der sich im Internet eine ganz neue Welt offenbarte. Sie nahm auch gleich selbst überaus lebendig dazu Stellung – sicher der Höhepunkt der Diskussionsrunde! In der realen Welt hätte sie nur tote Bildungsräume vorgefunden, in der durch Status und Hierarchie Mauern aufgebaut würden. Erst im Internet hätte Sie Menschen entdeckt, die nicht unerreichbar auf einem hohen Ross gesessen hätten. Kerstin Mayrberger brachte in die Diskussion ein, dass es sicher wünschenswert wäre, das “System neu zu starten”. Aus pragmatischer Sicht müssten aber in den alten Strukturen Wege gefunden werden, neue Methoden zu integrieren und Lehrende für diese fit zu machen. Helge Städtler fragte, warum immer von der Notwendigkeit einer Revolution gesprochen werde – würden kleine Schritte nicht genügen? Dörte Giebel wies darauf hin, dass formale Bildungsprozesse ein enges Korsett für eigeninitiatives Lernen darstellen. Autodidakten müssten alles “nachzertifizieren” lassen. Zudem gingen Lehrenden die Einblicke oder gar die Kontrolle darüber verloren, was Lernende lernen.

     
  • dunkelmunkel 23:56 am 29. January 2010 Permalink | Antwort
    Tags: EduCamp   

    Aufruf an die Korrespondenten: Berichtet vom EduCamp! 

    Leider können Lutz und ich nicht nach Hamburg aufs EduCamp kommen, was doppelt bedauerlich ist, weil wir schon nicht in Graz dabei sein konnten. Wirklich schade!

    Aber all das ist ja wiederum nur halb so schlimm, weil es ja noch ganz viele andere Bildungsreporter gibt – nämlich euch!

    Wir haben daher eine Bitte an alle Bildungsreporter und Korrespondenten, die auf dem EduCamp sind: Zückt eure Kamera und erstellt einen Bericht, führt ein Interview oder fangt die Atmosphäre ein – für die Bildungsreporter! Holt euch einen Account auf diesem Blog (einfach eure E-Mail-Adresse, mit der ihr bei wordpress.com angemeldet seid, an spannagel (at) gmail.com mailen), und dann richten wir euch hier einen Account ein. Und schon könnt ihr euer  Youtube-Video hier einstellen und euren Bericht loswerden!

    Also: Bildungsreporter – auf zum EduCamp!!

     
c
Neuen Beitrag erstellen
j
nächster Beitrag/nächster Kommentar
k
vorheriger Beitrag/vorheriger Kommentar
r
Antwort
e
Bearbeiten
o
zeige/verstecke Kommentare
t
Zum Anfang gehen
l
zum Login
h
Zeige/Verberge Hilfe
Shift + ESC
Abbrechen
Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.