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  • Herr Larbig 01:14 am 7. June 2010 Permalink | Antworten  

    Die Frage der Leerstellen in Lern- und Bildungsprozessen 

    Leerstellen sind es, die Menschen neugierig machen und auf den Weg schicken, sich Wissen zu schaffen und Welt zu entdecken. Problemorientierung ist an dieser Stelle oft das Zauberwort, mit dem Ziel, dass Menschen nicht nur mit beiden Beinen im Leben stehen, sondern mit beiden Beinen durch das Leben gehen.

    An dieser Stelle als Pocastfolge ein paar Gedanken zum Thema Leerstellen in Lern- und Bildungsprozessen:

    Listen!

     
  • Herr Larbig 02:02 am 9. May 2010 Permalink | Antworten  

    Kommunikation im Web 2.0 – oder: Kommunikations-Overkill? 

    In Bildungs„räumen“ wird das Web 2.0 in vielen Fällen als eine große Chance angesehen. Zu Recht, finde ich. Aber das Netz kann schnell auch zu einem Schmarotzer werden, der mehr Energien absaugt als dass er an Informationsgewinn zu bieten vermag. Wie aber kann ein Weg zwischen Kommunikations-Overkill und angemessenem Umgang mit Web 2.0-Tools aussehen? Hier ein Vorschlag:

    Listen!

    Der in diesem Audiobeitrag angesprochene Text, der in manchen Punkten etwas ausführlicher ist, findet sich in meinem Blog.

     
  • lutzland 15:55 am 16. January 2010 Permalink | Antworten  

    Bildung cool: We are the People! 

    Wer sagt denn, daß Reportagen über Bildung langweilig sein müssen? Danke an unseren ständigupgedateten, permanent Beta Bildungsreporter Basti Hirsch für den Hinweis!

    Und der passende Artikel von Sir Ken Robinson dazu: Transform Education? Yes, we must!

     
  • lutzland 02:55 am 13. January 2010 Permalink | Antworten
    Tags: Emotionen, Gerhard Hüther, , Neurophysiologie,   

    Farbe für die grauen Zellen: BeHÜTHERtes Lernen 

    Unter die Lehrkräfte gefallen wie weiland der Wanderer unter die Wölfe, verfolge ich manche Diskussion hier mit brennendem Interesse, betrachte andere eher distanziert bis hin zu Stirnrunzeln und ungläubigem Staunen.

    Mit wachsender Begeisterung dagegen verfolgte ich in den letzten Tagen eine Vortragsreihe von Prof. Gerhard Hüther über „Männer – das schwache Geschlecht“, „Die Macht der inneren Bilder“ und „Die Auswirkung von Stress und Angst auf unser Gehirn“. Hammer! Und ein absolutes Pflichtprogramm für Pädagogen. Sag ich mal so!

    Wer sich noch an die 90er als „Jahrzehnt des Gehirns“ erinnert und die verschiedenen Strömungen verfolgte, weiss um die problematische Natur der Wissenschaft als Stand des letzten Irrtums. Hüther sowieso. Nicht umsonst wurde Thomas S. Kuhn, sein Blick auf Paradigmen und deren Inkommensurabilität an jeder passenden und unpassenden Stelle zitiert. Es waren, die Achtziger eingerechnet, aufregende Jahrzehnte mit grossen Entwürfen. Vom radikalen Konstruktivismus über morphogenetische Strukturen und die Gaia-These, von den Ausläufer von Esalen bis hin zur soziologischen Adaption von dissipativen Strukturen.

    Zurück zu Hüther. Wer also das Jahrzehnt des Gehirns aufmerksam verfolgte, dem wird einiges bekannt vorkommen. Das macht aber nix: An jeder Ecke gibt es etwas zu entdecken! Handfeste Erkenntnisse (zum frühkindlichen Mathematikunterricht) und über die Grenzen des Beibringens, eine Handvoll Demut für Fässer-Abfüller und evolutionären Rückenwind für Feuer-im-Herzen-Entzünder und was das Stichwort Begeisterung angeht:

    Kinder sind 50-100 Mal am Tag begeistert, Erwachsene ein- zweimal pro Woche (nach Luther). Kinder lachen bis zu 400 mal am Tag – Erwachsene nur noch 15 mal. Weil aber zum Lernen emotionale befeuerung gehört (learning pathways sind pleasure pathways), lernen die Kleinen so schnell und so mühelos. Und so viel! Also, selber hören und daher noch einmal in kurzen Worten:

    Vor dem Hintergrund neurophysiologischer Erkenntnisse aus bildgebenden Verfahren kreist Hüther immer wieder um Neues und Veränderung, Lernen und Schule, Motivation und Transfer, Erfahrung und Action! Und das macht er überzeugend.Glaubwürdig, ansteckend und genial!

    Und wenn es in den ersten zehn Minuten noch nicht Klick! macht: Dranbleiben!

    Der Rede wert!

    P.S.

    Einen (aus der Serie Stirnrunzeln) muss ich noch dranhängen! Ich schnitt unlängst an der PH Ludwigsburg einen äusserst emotionalen Vortrag mit, quasi die Abschlussvorlesung von Jeanpol Martin. Der Meister zog vom Leder und alle Register, ganz grosses Kino und grosse Begeisterung – anschliessend auf den Fluren und Gängen eine angeregte Diskussion über darf man das? und die Ausklammerung von Emotionen aus der Wissenschaft als Grundbedingung für blablabla …

    Wer einmal an einer Uni arbeitete weiss um die Rolle von Ellenbogen, Beförderungen, Gruppenzwang, Ritualen, ungeschriebenen Gesetzen, Kontrolle und Hierarchie in der scientific community. Siehe Thomas S. Kuhn … Zoff und Kellerleichen wie in jeder Familie, nur noch schlimmer! Es geht um dicke Egos, Geld und Macht. Und wer da an Objektivität glaubt, glaubt auch das Zitronenfalter Zitronen falten.

    Sire, geben Sie Gedankenfreiheit!

     
    • Oliver Tacke 10:36 am 15. Januar 2010 Permalink | Antworten

      Bin vor einiger Zeit auch über Herrn Hüther gestolpert und habe zufällig auch gerade seine „Bedienungsanleitung für ein menschliches Gehirn“ auf dem Schreibtisch. Von daher: Volle Zustimmung.

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