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  • lutzland 13:11 am 1. February 2010 Permalink | Antworten  

    „In Österreich hat man eine Studie mit 9 bis 13-jährigen Schülern durchgeführt. Die Schüler gaben an, dass die Schule gleich hinter dem Zahnarztbesuch rangiert. Traurig!“

    Aber zum Glück (und im gleichen Artikel) wird auf Heidelberg verwiesen, wo zum ersten Mal das Fach Glück eine (gewichtige) Rolle im Stundenplan spielt.

    Und sie da, Trendnase Ulrike Reinhard hat bereits ein Interview mit dem Schulleiter gemacht, das Sie hier finden, vielen Dank!

    Quelle FTD

     
    • ulrike reinhard 15:07 am 1. Februar 2010 Permalink | Antworten

      Die Trendnase war in diesem Fall der liebe Basti!

    • cspannagel 01:01 am 2. Februar 2010 Permalink | Antworten

      Es waren einfach zwei Trendnasen, von denen eine länger war. 🙂

  • lutzland 02:55 am 13. January 2010 Permalink | Antworten
    Tags: Emotionen, Gerhard Hüther, , Neurophysiologie,   

    Farbe für die grauen Zellen: BeHÜTHERtes Lernen 

    Unter die Lehrkräfte gefallen wie weiland der Wanderer unter die Wölfe, verfolge ich manche Diskussion hier mit brennendem Interesse, betrachte andere eher distanziert bis hin zu Stirnrunzeln und ungläubigem Staunen.

    Mit wachsender Begeisterung dagegen verfolgte ich in den letzten Tagen eine Vortragsreihe von Prof. Gerhard Hüther über „Männer – das schwache Geschlecht“, „Die Macht der inneren Bilder“ und „Die Auswirkung von Stress und Angst auf unser Gehirn“. Hammer! Und ein absolutes Pflichtprogramm für Pädagogen. Sag ich mal so!

    Wer sich noch an die 90er als „Jahrzehnt des Gehirns“ erinnert und die verschiedenen Strömungen verfolgte, weiss um die problematische Natur der Wissenschaft als Stand des letzten Irrtums. Hüther sowieso. Nicht umsonst wurde Thomas S. Kuhn, sein Blick auf Paradigmen und deren Inkommensurabilität an jeder passenden und unpassenden Stelle zitiert. Es waren, die Achtziger eingerechnet, aufregende Jahrzehnte mit grossen Entwürfen. Vom radikalen Konstruktivismus über morphogenetische Strukturen und die Gaia-These, von den Ausläufer von Esalen bis hin zur soziologischen Adaption von dissipativen Strukturen.

    Zurück zu Hüther. Wer also das Jahrzehnt des Gehirns aufmerksam verfolgte, dem wird einiges bekannt vorkommen. Das macht aber nix: An jeder Ecke gibt es etwas zu entdecken! Handfeste Erkenntnisse (zum frühkindlichen Mathematikunterricht) und über die Grenzen des Beibringens, eine Handvoll Demut für Fässer-Abfüller und evolutionären Rückenwind für Feuer-im-Herzen-Entzünder und was das Stichwort Begeisterung angeht:

    Kinder sind 50-100 Mal am Tag begeistert, Erwachsene ein- zweimal pro Woche (nach Luther). Kinder lachen bis zu 400 mal am Tag – Erwachsene nur noch 15 mal. Weil aber zum Lernen emotionale befeuerung gehört (learning pathways sind pleasure pathways), lernen die Kleinen so schnell und so mühelos. Und so viel! Also, selber hören und daher noch einmal in kurzen Worten:

    Vor dem Hintergrund neurophysiologischer Erkenntnisse aus bildgebenden Verfahren kreist Hüther immer wieder um Neues und Veränderung, Lernen und Schule, Motivation und Transfer, Erfahrung und Action! Und das macht er überzeugend.Glaubwürdig, ansteckend und genial!

    Und wenn es in den ersten zehn Minuten noch nicht Klick! macht: Dranbleiben!

    Der Rede wert!

    P.S.

    Einen (aus der Serie Stirnrunzeln) muss ich noch dranhängen! Ich schnitt unlängst an der PH Ludwigsburg einen äusserst emotionalen Vortrag mit, quasi die Abschlussvorlesung von Jeanpol Martin. Der Meister zog vom Leder und alle Register, ganz grosses Kino und grosse Begeisterung – anschliessend auf den Fluren und Gängen eine angeregte Diskussion über darf man das? und die Ausklammerung von Emotionen aus der Wissenschaft als Grundbedingung für blablabla …

    Wer einmal an einer Uni arbeitete weiss um die Rolle von Ellenbogen, Beförderungen, Gruppenzwang, Ritualen, ungeschriebenen Gesetzen, Kontrolle und Hierarchie in der scientific community. Siehe Thomas S. Kuhn … Zoff und Kellerleichen wie in jeder Familie, nur noch schlimmer! Es geht um dicke Egos, Geld und Macht. Und wer da an Objektivität glaubt, glaubt auch das Zitronenfalter Zitronen falten.

    Sire, geben Sie Gedankenfreiheit!

     
    • Oliver Tacke 10:36 am 15. Januar 2010 Permalink | Antworten

      Bin vor einiger Zeit auch über Herrn Hüther gestolpert und habe zufällig auch gerade seine „Bedienungsanleitung für ein menschliches Gehirn“ auf dem Schreibtisch. Von daher: Volle Zustimmung.

  • lutzland 20:43 am 9. January 2010 Permalink | Antworten
    Tags: ,   

    Die Audioantwort von Herrn Larbig 

    Herr Larbig, der vor kurzem eine bemerkenswerte Diskussion über Sinn (und Unsinn) von Videos lostrat (Ressourceneinsatz und mediale Vermittlung – oder: Müssen es immer Videos sein?), ist mit Radio aufgewachsen, ein bekennder Ohrenmensch und medienaffin genug, seinen eigenen Weg zu beschreiten.

    Also aufgepasst, bei Herrn Larbig gibt´s was auf die Ohren!

    Leider können wir auf dieser Plattform keine MP3 Files einbinden (wird aber noch in den nächstenWochen!), daher hier der direkte Link zu Audio: Listen!

    Dazu noch ein TechnikTip:

    Bei der Gelegenheit auch gleich was technisches für Bildungsreporter mit iPhone: Audioboo für die schnelle, digital-embeddmässige weiterverwendbare Audioaufzeichnung und – sensationell!- qik für videoaufnahmen und Livestreams vom iPhone G2 aus, das normalerweise nur über Fotofunktion verfügt

     
    • Herr Larbig 03:45 am 10. Januar 2010 Permalink | Antworten

      Kleine Ergänzung, nur damit das ganze mal wieder nicht auf das iPhone beschränkt bleibt: Audioboo ist mittlerweile auch für Android verfügbar. Außerdem können am Rechner erstellte Audiodateien auch direkt, also ohne Handy-App, hochgeladen werden. Ich werde, Christian hat darum gebeten, Audioboo als Korrespondent in nächster Zeit hier als ein Arbeitsmedium etwas näher vorstellen.

      Und wenn Audioboo auch bei weitem nicht so bekannt ist wie YouTube oder Vimeo, so stellt es doch eine gute Alternative für all diejenigen dar, die nicht (immer) mit Video oder geschriebenen Text arbeiten wollen. Ein nette Variante, um zum Beispiel beim Spazieregengehen Gedanken aufzusprechen.

  • lutzland 18:25 am 7. January 2010 Permalink | Antworten
    Tags: comics, , tools, Wwrkzeuge   

    Coole Comics für den Unterricht 

    Aus den Fünfziger-Jahre-Schundheftchen (really, so hiess das damals!) entwickelte sich im Lauf der Jahre eine höchst lebendige Comic-Kultur. Und die naheliegende Frage, warum man dieses Medium nicht auch zu Lernzwecken nutzt, greifen immer mehr Pädagogen und Bildungshacker auf. Zum Beispiel auch bitstripsforschools. Und stellen dem geneigten Praktiker auch gleich alle Werkzeuge zur Verfügung, die man als Subdavincis so braucht. Ausprobieren!

    Alternative: http://goanimate.com

     
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