Schlagwörter: Lernen Kommentarverlauf ein-/ausschalten | Tastaturkürzel

  • Oliver Tacke 15:39 am 26. March 2010 Permalink | Antworten
    Tags: , Lernen   

    Das Loch in der Wand 

    Die Sonne brennt unerbittlich und heizt die Luft an manchen Tagen auf über 45°C auf, in einem Slum irgendwo in Indien. Dort lebt fast ein Drittel der Einwohner der Millionenstädte in solchen Elendsvierteln. Zwar gibt es in Indien eine allgemeine Schulpflicht, und gerade höheren Bildungseinrichtungen haben in der Politik einen hohen Stellenwert, viele Schüler erhalten aber nur eine kümmerliche Grundbildung. In den Slums oft nicht einmal das. Computer, das Internet und alles was dazugehört – für viele schlicht nicht greifbar: „Everywhere on Earth, there are places where, for various reasons, good teachers do not want to, or cannot, go…“ Was also tun? Man stelle sich nun vor, man platzierte einfach mitten an einem solchen Ort einen Computer mit Internetzugang; geschützt vor Wind, Wetter und Vandalismus. Was würde passieren?

    Diese Frage stellte sich 1999 Sugata Mitra und startete exakt ein solches Experiment in Neu Delhi und filmte das Geschehen mit einer versteckten Kamera. Das Ergebnis war verblüffend: Spielerisch und ohne Anleitung lernten die Kinder des Slums, wie man den Computer zum malen, schreiben, usw. benutzt und wie man online geht – alles, ohne Englisch zu beherrschen, doch das lernten sie extra für diesen Zweck. Und ihre Erkenntnisse brachten sie wiederum anderen Kindern bei. Es folgten weitere, unterschiedliche Experimente an anderen Orten, immer mit demselben Ergebnis: Auch ohne direkte Anleitung durch einen Lehrer, kann eine Neugier stimulierende Umgebung dafür sorgen, dass durch Selbstunterricht und Austausch mit Gleichrangigen gelernt wird.

    Das Projekt heißt „Hole in the Wall“ und inspirierte übrigens Vikas Swarup zu seinem Buch „Rupien! Rupien!“, besser bekannt unter dem Titel der Verfilmung: „Slumdog Millionaire“ Nähere Informationen gibt es unter http://www.hole-in-the-wall.com.

    Advertisements
     
    • Alois Brinkmann 20:06 am 19. September 2010 Permalink | Antworten

      Habe schon festgestellt das Kinder von anderen sehr viel lernen.
      Sinnvoll wäre eine Plattform wo Kinder voneinander lernen.
      schöne Grüße aus dem Emsland
      alois

  • Oliver Tacke 11:21 am 25. March 2010 Permalink | Antworten
    Tags: , Lernen,   

    European Innovative Education Forum Tag 2 – Workshops 

    Am zweiten Tag des Innovative Education Forum konnte ich zeitlich leider nur den Workshop-Teil unterbringen. Man hatte dreimal die Qual der Wahl aus fünf zeitgleich stattfindenden Sessions, wobei einige mehrfach angeboten wurden. Mein Los fiel auf „Using computer games to unlock learning“, „Teachtoday“ und „Bring your class online with Live@edu“.

    Vortrag Nummer Eins wurde von Ollie @ollibray Bray gehalten, einem nationalen Berater für „Lernen und Zukunftstechnik“ bei Learning and Teaching Scotland, einer staatlich beauftragten Agentur. Und, wow, er konnte schneller reden als Eddie Murphy, aber zum Glück verständlicher 🙂
    Viele denken zunächst, der Einsatz von Computerspielen im Unterricht sei lächerlich. Herr Bray vertritt aber die These, dass sie auch solchen Stoff interessant machen können, der wichtig ist – aber langweilig. Es komme aber immer darauf an, geeignete Software einzusetzen. Spezielle Lernsoftware sei meist ebenso langweilig und man solle lieber phantasievolle Ideen entwickeln, wie man „Commercially Available Off The Shelf Software“ einsetzen könne und damit den Einstieg in eine Thematik schafft. Als Beispiel präsentierte er ein Projekt, bei dem Guitar Hero den Anstoß für verschiedene weitere Aktionen gab: die Analyse eines Spielfigurcharakters (Warum müssen Charakterisierungen sich immer nur auf Bücher beziehen?), das Entwerfen und tatsächliche Bauen von Gitarren, die Gestaltung eines Videos… Sehr wichtig sei es für Schüler ferner, Inhalte nicht nur zu konsumieren, sondern auch selbst zu erstellen. Dazu könne man beispielsweise das kostenlose Kodu einsetzen, das ähnlich wie „Little Big Planet“ funktioniere, aber das komplette Gestalten einer Welt von Grund auf zulasse.
    Spiele im Unterricht seien kein Allheilmittel und sollten natürlich nicht ausschließlich verwendet werden, es komme immer auf einen guten Mix an. Gut eingesetzt, können sie aber sehr motivierend sein – das folgende Video (von Consolarium) soll hier exemplarisch zeigen, wie jemand freiwillig immer und immer wieder Matheaufgaben rechnet:
    [blip.tv ?posts_id=1924996&dest=-1]
    Die Unterlagen zum Vortrag können auf seiner Website http://olliebray.com heruntergeladen werden.

    Vortrag Nummer Zwei behandelte das Lehrerportal „Teachtoday„, das von Elke Lehmann and Thomas Schmidt (Helliwood media & education) vorgestellt wurde. Das Entwickeln von Medienkompetenz sei heutzutage extrem wichtig, und Lehrer sollten Schüler diese nahebringen können: Zwar würden Jüngere wie selbstverständlich ein Telefon in die Hand nehmen und sich selbst die Bedienung beibringen, das mache sie aber noch nicht zu Digital Natives.
    Das Portal will Lehrer in ihrer Arbeit unterstützen, indem es zahlreiche Informationen und Arbeitsmaterial anbietet. Es spricht insbesondere die „Rückseite der Medaille“ an, denn obgleich im Internet ein großes Potenzial schlummert, gibt es auch dunkle Ecken. Ein Thema, das auf Teachtoday behandelt wird, ist beispielsweise das Cybermobbing. Das ist in seiner Version im echten Leben altbekannt, findet im Internet aber 24 Stunden am Tag statt, läuft anonym ab und kennt keine räumlichen Grenzen. Weitere Themen sind Datenschutz oder auch der sichere Umgang in Chats.
    Das Portal ist sicher gerade für Lehrer jüngerer Schüler den ein oder anderen Blick wert – nicht nur in Deutschland, da es in verschiedenen Sprachen angeboten wird.

    Der dritte von mir besichte Vortrag war „Bring your class online with Live@edu“. Das Angebot basiert auf Window Live, einer Sammlung von verschiedenen Online-Diensten; dazu zählen derzeit unter anderem Chats (Messenger), Mail, eine virtuelle Festplatte in der „Cloud“ (Sky Drive), eine Anwendung zum Austauschen von Fotos, … Live@edu ist ein Programm, in dessen Rahmen Schüler und Studenten kostenlos einige Funktionen zusätzlich erhalten, zum Beispiel die Onlinezusammenarbeit an Dokumenten durch Office Live Workspace. Alle Funktionen hier ausführlich vorzustellen, würde diesen Blog-Beitrag seeehr lang machen. Interessierte sollten einen Blick auf die zugehörige Website werfen.

    Insgesamt war das Innovative Education Forum eine klasse Veranstaltung, allerdings war es für mich als Freund von BarCamps ein wenig eintönig. Zwar gab es außerhalb der Vorträge Möglichkeit zum Austausch mit anderen, aber der Rest waren halt genau das: Vorträge. Zumindest mir gefallen offenere, dialogischere Sessions wesentlich besser – aber vielleicht nimmt Microsoft ja das nächste mal einen Track mit offenen Sessions ins Programm oder feilt ein wenig an der Einbindung der Teilnehmer? Was das Thema „Marketing“ angeht: Ja, es wurde häufiger mal hervorgehoben, wo Microsoft mitmischt und verständlicherweise standen auch die Produkte der Firma im Mittelpunkt (insbesondere in speziell dafür ausgelegten Sessions). Das ganze war allerdings nicht übertrieben und nach meinem Empfinden auch gerechtfertigt. Unter dem Radar sprach Ollie Bray dafür auch mal vom Nintendo DS und der Nintendo Wii – und warf zwischendurch einen verstohlenen Blick auf sein iPhone 🙂

     
  • Oliver Tacke 23:54 am 23. March 2010 Permalink | Antworten
    Tags: , Lernen,   

    European Innovative Education Forum Tag 1 – Lauter Überraschungen 

    Vor knapp zwei Wochen wurde ich überraschend zum siebten European Innovative Education Forum eingeladen, das von Microsoft ausgerichtet wird. Heute früh habe ich mich auf den Weg nach Berlin gemacht, wo ich dem ersten von insgesamt drei Tagen beiwohnte. Auf dem Programm standen neben einleitenden Worten zwei „Keynotes“ und eine internationale Ausstellung.

    Innovative Education Forum: Anthony Salcito

    Innovative Education Forum: Anthony Salcito

    Den Anfang machte Anthony Salcito (Vice President, Worldwide Education, Microsoft Corporation). In seiner Eingangsrede betonte er, dass die heute geknüpften Kontakte sicher das Wertvollste sein würden, was die Teilnehmer aus dem Forum mitnehmen würden. Er betonte mehrfach, dass viele Lehrer hart Arbeit und Leidenschaft in ihren Beruf einbringen und Unterstützung verdienen. In eine ähnliche Kerbe schlugen danach Cornelia Pieper (Staatsministerin im Auswärtigen Amt) und Claudia Zinke (Staatssekretärin für Bildung, Jugend und Familie): Medienkompetenz sei wichtig für das Fortkommen in Europa, Wissen die kritische Ressource, usw. Was Politiker halt zu solchen Anlässen sagen.

    Es folgte der Höhepunkt des Tages, zumindest empfand ich es persönlich so: Sugata Mitra (Professor für Technik in der Bildung) präsentierte die Ergebnisse seiner Forschung, des „Lochs in der Wand“ („Hole in the Wall“). Diesem Teil werde ich noch einen eigenen, umfassenden Blog-Eintrag widmen, weil es so interessant war.

    Im Anschluss, die nächste Überraschung, durfte ich mit Anthony Salcito (siehe oben) und James Bernard (Worldwide Director, Partners in Learning) ein kurzes Gespräch führen – offenbar nimmt Microsoft Blogger auch als Presse wahr. Ich bin mir zwar nicht sicher, ob ich dem gefallenen Begriff „influential blogger“ gerecht werde, aber ich fühlte mich geehrt. Also erst einmal „holterdipolter“ in die Pressekonferenz: Ich hatte das falsch verstanden und dachte, die sei nicht nur für mich. Statt mich gleich vorzustellen, hatte ich mich erst einmal hingesetzt und abgewartet – hoffe, das nahm mir niemand übel. Die nächste brachiale Aktion habe ich dann wenigstens angekündigt: Deutsche gelten ja als sehr direkt, und ich fragte gleich, warum Microsoft sich im Bereich Bildung engagiere. Was hätte ein Unternehmen davon? Herr Salcito antwortete, gute Bildung sei ein Grundrecht und Technik könne ein wertvolles Werkzeug dafür sein, setze aber auch Lehrer voraus, die es einzusetzen wissen – die Technik müsse einfach zu bedienen sein. Er sagte aber auch ganz offen, dass Microsoft gerade als Softwarehaus natürlich auf gut ausgebildete, kreative Leute angewiesen sei und daher ein Interesse daran habe, auf sich aufmerksam zu machen. Beide meine Interviewpartner sehen es als notwendig an, sowohl bottom-up durch engagierte und motivierte Lehrer das digitale Lernen voran zu bringen und zu verbreiten, als auch top-down durch die oberen Führungsebenen zu ermöglichen und zu unterstützen.

    Jeremy Gittens (Senior Director Startup Business Group), selbst ehemaliger Lehrer, zeigte mir dann kurz den MultiPoint Server. Die Software ermöglicht es, an einen (etwas schnelleren aber handelsüblichen) Rechner mehrere Monitore und Eingabegeräte anzuschließen, die alle eine eigene Arbeitsumgebung darstellen – quasi eine Thin-Client-Architektur ohne eigentliche Clients. Für die gängigen Büroanwendungen wie Textverarbeitung oder ähnliche Programme kann man so kostengünstig viele Arbeitsplätze zur Verfügung stellen. Microsoft möchte hier eine einfach zu bedienende Infrastruktur bereitstellen, auf die andere Anbieter eigene Lernmanagementlösungen aufsetzen können. Eine feine Sache eigentlich.

    Innovative Education Forum: Stände

    Innovative Education Forum: Stände

    Nun gab es zahlreiche Stände zu besuchen, an denen Schulen aus ganz Europa vorführten, wie sie IT in der Lehre einsetzen. Leider war gar nicht genug Zeit, um sich alles anzusehen, daher hier nur kurze Beispiele: Eine Schule aus der Slowakei zeigte mit „People who I like“, wie man Computer auf sehr unterschiedliche Weise einsetzen kann, um Schülern soziales Verhalten näher zu bringen; in der Schweiz lässt man Foto-Geschichten entwerfen, in denen Computer- und Internetsicherheit thematisiert wird, … Die Vielfältigkeit hat mich überrascht; ich bin gespannt, welche Aktion von der Jury zur besten gekürt wird.

    Den Abschluss des Tages bildete dann der Vortrag „Learning from the Students – The Social Web in an Educational Perspective“ von Leonie @bildungsluecke Schlick und Florian @floriansemle Semle. Grundtenor war, dass möglicherweise die Art zu unterrichten überholt sei, dass man von einer Lehrerzentrierung hin zu einer Schülerzentrierung kommen müsse und „Web 2.0 is an interactive way to share and to obtain information when it is currently needed.“ Die zweite Hälfte befasste sich mit einer Studie, welche Art der Hilfestellung Lehrer im Netz häufig suchen und in welchen Web-2.0-Plattformen sie möglicherweise fündig werden. Für EduCamp-gestählte sicher wenig Neues, aber dennoch interessant.

    Insgesamt ein hervorragend organisiertes Ereignis. Bin gespannt, wie fokussiert auf Microsoft-Produkte die morgigen Workshops werden. Das könnte man einem wirtschaftenden Unternehmen natürlich nicht übel nehmen, trübte aber doch das Gesamtbild ein wenig.

     
  • Herr Larbig 02:07 am 18. January 2010 Permalink | Antworten
    Tags: , audioboo, , Lernen, Leuchttürme,   

    Vorzeige- oder Regelschulen? 

    Am 16.1.2010 gab es auf Twitter eine Diskussion um die Frage, was eigentlich an indirekten Aussagen über die „Regelschulen“ in Reportagen über „Vorzeigeschulen“ steckt. Die Frage hat mich nicht losgelassen und so habe ich mir meine Gedanken über das Thema gemacht, die nun als Audioboo zur Verfügung stehen.

    Für die Bildungsreporter ist das durchaus eine Frage: Geht es vor allem oder nur um „Leuchttürme“ der Bildungslandschaft oder auch um die stillere und dennoch gelungene alltäglichen Bildungsarbeit in ganz normalen schulischen Kontexten?

    Und hier ist der Boo zum anhören.

    Meine Audiobooseite findet sich hier.

     
  • lutzland 02:55 am 13. January 2010 Permalink | Antworten
    Tags: Emotionen, Gerhard Hüther, Lernen, Neurophysiologie,   

    Farbe für die grauen Zellen: BeHÜTHERtes Lernen 

    Unter die Lehrkräfte gefallen wie weiland der Wanderer unter die Wölfe, verfolge ich manche Diskussion hier mit brennendem Interesse, betrachte andere eher distanziert bis hin zu Stirnrunzeln und ungläubigem Staunen.

    Mit wachsender Begeisterung dagegen verfolgte ich in den letzten Tagen eine Vortragsreihe von Prof. Gerhard Hüther über „Männer – das schwache Geschlecht“, „Die Macht der inneren Bilder“ und „Die Auswirkung von Stress und Angst auf unser Gehirn“. Hammer! Und ein absolutes Pflichtprogramm für Pädagogen. Sag ich mal so!

    Wer sich noch an die 90er als „Jahrzehnt des Gehirns“ erinnert und die verschiedenen Strömungen verfolgte, weiss um die problematische Natur der Wissenschaft als Stand des letzten Irrtums. Hüther sowieso. Nicht umsonst wurde Thomas S. Kuhn, sein Blick auf Paradigmen und deren Inkommensurabilität an jeder passenden und unpassenden Stelle zitiert. Es waren, die Achtziger eingerechnet, aufregende Jahrzehnte mit grossen Entwürfen. Vom radikalen Konstruktivismus über morphogenetische Strukturen und die Gaia-These, von den Ausläufer von Esalen bis hin zur soziologischen Adaption von dissipativen Strukturen.

    Zurück zu Hüther. Wer also das Jahrzehnt des Gehirns aufmerksam verfolgte, dem wird einiges bekannt vorkommen. Das macht aber nix: An jeder Ecke gibt es etwas zu entdecken! Handfeste Erkenntnisse (zum frühkindlichen Mathematikunterricht) und über die Grenzen des Beibringens, eine Handvoll Demut für Fässer-Abfüller und evolutionären Rückenwind für Feuer-im-Herzen-Entzünder und was das Stichwort Begeisterung angeht:

    Kinder sind 50-100 Mal am Tag begeistert, Erwachsene ein- zweimal pro Woche (nach Luther). Kinder lachen bis zu 400 mal am Tag – Erwachsene nur noch 15 mal. Weil aber zum Lernen emotionale befeuerung gehört (learning pathways sind pleasure pathways), lernen die Kleinen so schnell und so mühelos. Und so viel! Also, selber hören und daher noch einmal in kurzen Worten:

    Vor dem Hintergrund neurophysiologischer Erkenntnisse aus bildgebenden Verfahren kreist Hüther immer wieder um Neues und Veränderung, Lernen und Schule, Motivation und Transfer, Erfahrung und Action! Und das macht er überzeugend.Glaubwürdig, ansteckend und genial!

    Und wenn es in den ersten zehn Minuten noch nicht Klick! macht: Dranbleiben!

    Der Rede wert!

    P.S.

    Einen (aus der Serie Stirnrunzeln) muss ich noch dranhängen! Ich schnitt unlängst an der PH Ludwigsburg einen äusserst emotionalen Vortrag mit, quasi die Abschlussvorlesung von Jeanpol Martin. Der Meister zog vom Leder und alle Register, ganz grosses Kino und grosse Begeisterung – anschliessend auf den Fluren und Gängen eine angeregte Diskussion über darf man das? und die Ausklammerung von Emotionen aus der Wissenschaft als Grundbedingung für blablabla …

    Wer einmal an einer Uni arbeitete weiss um die Rolle von Ellenbogen, Beförderungen, Gruppenzwang, Ritualen, ungeschriebenen Gesetzen, Kontrolle und Hierarchie in der scientific community. Siehe Thomas S. Kuhn … Zoff und Kellerleichen wie in jeder Familie, nur noch schlimmer! Es geht um dicke Egos, Geld und Macht. Und wer da an Objektivität glaubt, glaubt auch das Zitronenfalter Zitronen falten.

    Sire, geben Sie Gedankenfreiheit!

     
    • Oliver Tacke 10:36 am 15. Januar 2010 Permalink | Antworten

      Bin vor einiger Zeit auch über Herrn Hüther gestolpert und habe zufällig auch gerade seine „Bedienungsanleitung für ein menschliches Gehirn“ auf dem Schreibtisch. Von daher: Volle Zustimmung.

  • lutzland 18:25 am 7. January 2010 Permalink | Antworten
    Tags: comics, Lernen, tools, Wwrkzeuge   

    Coole Comics für den Unterricht 

    Aus den Fünfziger-Jahre-Schundheftchen (really, so hiess das damals!) entwickelte sich im Lauf der Jahre eine höchst lebendige Comic-Kultur. Und die naheliegende Frage, warum man dieses Medium nicht auch zu Lernzwecken nutzt, greifen immer mehr Pädagogen und Bildungshacker auf. Zum Beispiel auch bitstripsforschools. Und stellen dem geneigten Praktiker auch gleich alle Werkzeuge zur Verfügung, die man als Subdavincis so braucht. Ausprobieren!

    Alternative: http://goanimate.com

     
c
Neuen Beitrag erstellen
j
nächster Beitrag/nächster Kommentar
k
vorheriger Beitrag/vorheriger Kommentar
r
Antworten
e
Bearbeiten
o
zeige/verstecke Kommentare
t
Zum Anfang gehen
l
zum Login
h
Zeige/Verberge Hilfe
Shift + ESC
Abbrechen